„Firstbeat bildet den Anker, an dem die anderen Daten gemessen werden“

Marcus Lindner, Athletiktrainer der Basketball-Profis von Unics Kazan, ist langjähriger Stammnutzer von Firstbeat Sports

Ein System zur Trainingsoptimierung sollte selbst stetig optimiert, verändert und den Anforderungen der Nutzer angepasst werden. Wir haben Firstbeat Sports in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit seinen Nutzern – Trainern, Athleten und Sportwissenschaftlern – neue Funktionen hinzugefügt, Analysen verbessert und damit die Plattform mitunter komplett erneuert. So hat das jüngste Update des Firstbeat Sports Monitors vor allem der Online-Cloud neue Feature und eine intuitivere Oberfläche gebracht.

Zu unseren Stammnutzern gehört dabei Sportwissenschaftler Marcus Lindner, der zu seiner Zeit als Athletiktrainer der deutschen Basketballnationalmannschaft das Firstbeat System im Einsatz hatte und mittlerweile beim russischen Spitzenverein Unics Kazan verwendet.

Die Überwachung des Trainingsprozesses hat für Lindner dabei einen besonderen Stellenwert in Bezug auf die Trainingssteuerung. „Gibt es eine Dysbalance zwischen Erholung und trainingsinduzierten Stress, steigt das Verletzungsrisiko und das Firstbeat Sports System macht es dahingehend möglich, gewisse Trends frühzeitig aufzuzeigen. Wenn der aufgezeichnete Trainingsstimulus oder die erfasste kurzfristige Reaktion des Organismus von den geplanten Werten abweichen und die Spieler in einen Bereich von chronischer Ermüdung abrutschen, kann ich durch die Daten vom System ungefähr einschätzen, wann wir es mit höheren Wahrscheinlichkeiten von muskulären Verletzungen zu tun haben werden“, gibt Lindner ein Beispiel.

Durch das Herzfrequenzmonitoring konnten auch die Verletzungen in der letzten Saison auf ein Minimum reduziert werden. Trainingsentscheidungen wurden auf Grundlage der Daten des Firstbeat Systems getroffen und angepasst.

Neben Firstbeat als einzigem objektiven, physiologischen System, nutzt Lindner noch subjektive Mittel, um den funktionellen Status der Spieler erfassen zu können: Fragebögen, welche die Wahrnehmung der Spieler von Ermüdung und Erholung erfassen, Muskelfunktionstest zur Einschätzung der Gewebetoleranz und Beobachtungen des Bewegungsverhalten während des Aufwärmprozesses

Die objektiven Daten von Firstbeat bieten dabei die Möglichkeit, subjektive Eindrücke abzugleichen und effizient mit beidem zu arbeiten. „Ich will eine zeitsparende und vor allem valide Lösung, bei der ich Trends sehe, mit der ich einfach arbeiten und schnelle Entscheidungen treffen kann. Das Firstbeat System bildet dabei wirklich den Anker, an dem auch die anderen Daten gemessen werden.“

Beim Umgang mit den Spielern bekommt Lindner außerdem eine neue Kommunikationsgrundlage durch die Daten. „Der Einfluss auf die Spieler ist eigentlich am größten. Durch den Schnellerholungstest, den wir zum Beispiel vor den Einheiten durchführen, haben wir direkt eine Kommunikationsbasis, auf der ich individualisierte Trainingsempfehlungen verständlicher machen kann“, erklärt er. Außerdem könne er so den subjektiven Eindruck der Spieler mit den objektiven Daten abgleichen und auch den Athleten ein besseres Gefühl für ihre eigene Physiologie geben.

„Die Spieler sind auch extrem interessiert an den eigenen Werten und das stärkt sehr die Zusammenarbeit und die Arbeitsethik, würde ich sagen“, so Lindner. „So kann ich auch einfacher die unterschiedlichen Typen abholen. Mancher will immer noch mehr, während sich der andere vielleicht etwas hängen lässt. Das hilft mir, den einen oder anderen im Zweifel etwas zu bremsen oder noch mehr zu pushen. Vor allem über die Saison hinweg kann ich anhand der objektiven Daten das gesamte Team so gut wie möglich fit halten, das Verletzungsrisiko reduzieren und vor allem bei weiten Anfahrtswegen und großem Reiseaufwand die Regeneration effektiv im Auge behalten.“

„Ich nutze das System jetzt seit 2014, damals noch mit der Sports Software für PC“, erinnert er sich. „Jetzt ist es der Firstbeat Monitor und da ist das Gesamtpaket überragend, mit Regenerationsmessungen und entsprechender akuten und chronischen Nachverfolgung, Zeitanzeige für die verschiedenen Intensitätsbereiche, Trainingsimpuls und Trainingseffekt – das alles ist sehr hilfreich. Auch, dass die Regenerationsmessungen individuell von Zuhause aus oder im ganzen Team vor Ort durchgeführt werden können, ist für die Praxis extrem hilfreich. Insgesamt ist mein Eindruck, dass das System immer schlüssiger und übersichtlicher wird“, resümiert er.

Wenn Sie mehr über das Firstbeat Sports Monitoring-System erfahren wollen, kontaktieren Sie Christoph Rottensteiner unter christoph.rottensteiner@firstbeat.com.

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