Bessere Spieler, bessere Mannschaft

Schwenninger Wild Wings setzen beim Training auf individuelle Förderung

Die Schwenninger Wild Wings sind eines der Profi-Teams der Deutschen Eishockey Liga. Nach einer anstrengenden Saison ist der Blick der 1904 gegründeten Mannschaft nun voll auf die Spielzeit 2016/17 gerichtet. Als Vorbereitung auf die neuen Herausforderungen, wird auch das Firstbeat Sports Monitor-System verwendet, um das Training zu bewerten und die Entwicklung der Spieler besser unterstützen zu können. Petteri Väkiparta vom Trainerstab beschreibt hier, wie die Trainingsvorbereitungen laufen.

Schwenningens 44 Ashton Rome kann den Puck gegen Muenchens 27 Matt Smaby und 12 Mads Christensen behaupten

Schwenningens 44 Ashton Rome kann den Puck gegen Münchens 27 Matt Smaby und 12 Mads Christensen behaupten.

Für Väkiparta war es einfach, das Firstbeat Sports Team Plus Monitor-System in das Training einzubeziehen. Teilweise, weil er das System noch von seiner vorigen Arbeit bei den Espoo Blues aus seiner Heimat Finnland kennt. Diese Erfahrungen haben ihn gelehrt, wie wichtig die Überwachung und Analyse des Trainings sein kann, wenn man mit Spielern zusammenarbeitet. „Es ist wirklich gut, weil wir tatsächlich sehen können, wie es den Spielern während des Trainings geht. Das hilft uns, die nächsten Wochen und Trainingseinheiten zu planen“, sagt er. Das System hilft auch dabei, die Fortschritte von Spielern zu überwachen, die sich von einer Verletzung erholen.

Während der Trainingseinheiten der Wild Wings ist der Firstbeat Sports Team Receiver auf der Schiedsrichter-Bank aufgestellt. Das Gerät hat eine Reichweite von 200 Metern in eine Richtung, was es erlaubt, die gesamte Fläche des Spielfelds zu überwachen. Jedes Team-Mitglied trägt einen Pulsgurt während jedes Trainings. Petteri zufolge ist dieser ganzheitliche Ansatz wichtig, um den Spielern zu verdeutlichen, was tatsächlich in ihren Körpern abläuft: „Das wird ihnen dabei helfen bessere Athleten und Eishockey-Spieler zu werden.

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Die große Reichweite des Receivers erlaubt es außerdem, auch die zusätzlichen Trainingseinheiten im Freien zu überwachen, was auch Leichtathletik-Übungen einschließt. Obwohl die Reichweite des Geräts sehr gut sei, könne es den Spielern allerdings nicht während eines 5-Kilometer-Laufs folgen, scherzt Väkiparta. Weiter sagt er jedoch, dass die gesammelten Daten auf den Pulsgurten gespeichert und nach einem solchen Lauf zur Nachfolge-Evaluation heruntergeladen werden können, selbst wenn sich die Spieler außerhalb der Receiver-Reichweite befinden.

Mit den wachsenden Erfahrungen mit dem Firstbeat Sports Überwachungs-System, stieg auch das Interesse der Spieler an dem Feedback. Wenn dieser Tage ein Spieler vor oder während eines Spiels ein komisches Gefühl hat, kommen sie zum Trainer und fragen nach ihren Herzfrequenz-Werten, um zu sehen, was los ist. „Dann können wir es uns ansehen und darüber reden, was ihnen mehr Verständnis darüber gibt, was auf dem Feld passiert.“ Davon ausgehend kann sich Petteri Väkiparta vorstellen, dass die Spieler irgendwann mehr an den Daten interessiert sind, als er als Trainer. Spieler sehen ihre Körper als ihr Werkzeug an und das System hilft ihnen dabei, besser zu verstehen, was darin abläuft. Es ist also recht natürlich, dass sie daran Interesse zeigen.

Väkiparta zufolge hilft das Fistbeat Sports Team System nicht nur den Spielern, sich zu verbessern. Es kann auch dem Trainer helfen, besser bei ihrer Arbeit zu werden: „Wir sehen an jedem Tag, wie es den Spielern während des Trainings geht.“ Die Auswertung der Berichte hilft den Trainern nach einer Weile, ihre Team-Übungen und -einheiten weiterzuentwickeln. „Entweder muss es länger oder kürzer sein, vielleicht sollte man weniger reden oder andere Dinge tun, die man auf diese Weise herausfinden kann.“ Mit dem Firstbeat Sports System können Länge und Inhalt des Trainings auf der Grundlage von Daten und Analysen verändert werden, was die Trainer-Entscheidungen auf einen sichereren Boden stellt.

Da das System während jedes Trainings und Spiels genutzt wird, ist Benutzerfreundlichkeit und Daten-Verfügbarkeit besonders wichtig für den Wild Wings-Trainer. In diesem Bereich, berichtet Väkiparta, besteht das Firstbeat Sports System mit Bestnoten: „Es ist ziemlich einfach und leicht, damit zu arbeiten. Es gibt keine Zeitlücke: Die Trainingsdaten gehen direkt zum Computer, also brauchen wir es nirgends runterzuladen oder manuell hochladen.“  Der Vorteile vom Firstbeat System sind ganz klar: Trainingsdaten sind direkt nach dem Training auf dem Computer abrufbar und gespeichert.

Vielen Dank an die Schwenninger Wild Wings, dass ihr unsere Partner seid und diese Einblicke in die Arbeit mit dem Firstbeat Sports System gewährt!

Bilder via: Schwenninger Wild Wings