Deshalb ist Kommunikation der Schlüssel zum Spielermonitoring

Firstbeat Erfolgsgeschichte mit der Frauenfußballmannschaft der University of South Carolina

Zu sagen, dass der Frauenfußball der University of South Carolina in der Vergangenheit ein paar erfolgreiche Spielzeiten hingelegt hat, wäre eine maßlose Untertreibung. Die „Gamecocks“, angeführt von der SEC Trainerin des Jahres 2016 Shelley Smith und ihrem Mann Jamie Smith, gewannen die letzten SEC-Ligatitel in Folge und erreichten im Dezember 2017 das Halbfinale des College Cup.

Seit 2015 nutzt das Frauenteam Firstbeat Sports. Bei der Vorbereitung auf einen engen Terminkalender in der SEC-Liga, dem SEC-Turnier und der NCAA Nachsaison unterstützen die objektiven Daten des Firstbeat Systems die Kickerinnen. Wir haben uns mit Assistenz-Athletiktrainer Alex Buchman unterhalten, um einen Einblick zu bekommen, wie Firstbeat die Mannschaft dabei unterstützt, die Spielerinnenfitness zu bewerten, die Regeneration zu fördern und die Leistung auf dem Feld zu steigern.

„Wir haben gerade unser drittes Jahr mit Firstbeat beendet und es war gewaltig“, erklärt Buchman. „Im ersten Jahr ging es mehr ums Datensammeln und darum, nicht zu viele irrationale Entscheidungen zu treffen. Im zweiten Jahr war es einfach nur ‚wow‘. Die Zahlen haben einfach zu mir gesprochen, ich konnte viele verschiedene Komponenten in Zusammenhang bringen.“

Assistenz-Athletiktrainer Alex Buchman.

Kommunikation

Firstbeat erlaubt Trainern ein individuelles Coaching auf der Grundlage der persönlichen Physiologie der Spieler. Durch die Analyse der Herzratenvariabilität können Werte wie TRIMP (Trainingsimpuls) und Trainingseffekt kalkuliert werden. Die Möglichkeit, jede Spielerin über die gesamte Saison hinweg zu monitoren – von der Vorbereitung bis hin zum College Cup Halbfinale – heißt, dass Buchman seinen Kollegen wertvolles Feedback über den Zustand der gesamten Mannschaft geben kann. 

„Wir unterhalten uns nach jedem Training und gehen die Werte durch. Es ist wichtig, dass wir Normen im Team und für jede Spielerin entwickeln, sodass wir unsere Trainingseinheiten richtig planen können. Mit den Daten und unserem Verständnis dafür, worauf wir von der Belastungsperspektive aus schauen wollen, war extrem hilfreich. Ich kann den Trainern nun ein genaueres Bild vermitteln“, fasst er zusammen.

Die Möglichkeit der Datenanalyse in Echtzeit bedeutet darüber hinaus, dass die Trainer datenbasierte Entscheidungen treffen können. Dazu gehören die Reduktion der Trainingsminuten einer bestimmten Spielerin, die Länge spezifischer Team-Einheiten, oder eine Spielerin auch früher aus einer Einheit herauszunehmen, um das Verletzungsrisiko zu verringern. 

„Die Echtzeit ist für mich sehr wichtig. Während des Trainings bin ich unten am Feld, mit dem Firstbeat Dashboard im Blick und mache Notizen über alles, was heraussticht. Ich weiß vorher schon, welche Art von Übungen und Einheiten durchgeführt werden und kann so schon eine Idee davon bekommen, wie es letztendlich aussehen muss. 

Ein Trainerteam zu haben, welches vollständig hinter den aufgezeichneten Belastungsdaten steht, heißt gleichzeitig auch ein gleitender Übergang vom sehen der Werte hin zur Adaption im Training selbst. 

„Zu jeder Zeit während eines Trainings kann der Cheftrainer zu mir kommen und fragen ‚Hey, sind wir gut? Müssen wir gerade irgendwas anpassen?‘. So gibt es eine ständige Kommunikation.“ 

Spielerinnen überzeugen

Es sind nicht nur die Trainer, die bezüglich der Zahlen auf dem Laufenden gehalten werden. Buchman hat auch positive Reaktionen von den Spielerinnen gesehen, wenn bestimmte Entscheidungen zu ihrem Training erklärt werden. Das ist besonders hilfreich, wenn vor allem während der Saison Trainingsminuten nach sehr intensiven Einheiten angepasst werden, anstatt die Trainingsintensität selbst zu verringern. 

„Ich gebe den Trainern rechtzeitig eine Liste mit Spielerinnen, deren Trainingseinheiten sie vielleicht etwas verkürzen sollten. Auch die Spielerinnen reagieren sehr gut darauf.“ 

„Sie wollen das Gefühl haben, dass sie so gut wie möglich trainieren können und dabei gleichzeitig Übermüdung vermeiden. Sie verstehen, wie wichtig es ist, die Intensität und den Fokus beizubehalten, dafür aber die Einheiten manchmal etwas kürzer zu gestalten.“ 

Das Trainerteam der Gamecocks achtet jedoch darauf, die Spielerinnen nicht mit jedem aufgezeichneten Wert zu überladen. Viel mehr nutzen Sie die Firstbeat Sports Daten gemeinsam mit dem eigenen täglichen Gesundheitsfragebogen zur Motivation für die Spielerinnen – um noch weiter zu pushen, wenn die Daten zeigen, dass es geht. 

„Es ist nicht so, dass sie im Training faul sind, aber wir können ihnen dann sagen ‚Komm, du kannst noch Einen drauflegen und das wird dir in deinem Spiel weiterhelfen‘. ‚Ich sehe klar in den Daten, dass du noch ein höheres Level erreichen kannst.‘“ 

„Wir haben damit einen guten Weg gefunden, um Spielerinnen zu motivieren. Und ich höre oft ‚Oh, das wusste ich nicht, aber es ergibt viel Sinn für mich!‘“ 

Sich auf objektive Daten verlassen

Buchman glaubt, dass Datenanalyse immer normaler im College Frauenfußball wird und mit zunehmendem Wettbewerb in der Liga auch immer deutlicher seinen Einfluss zeigt. Für ihn hat Firstbeat Sports die nötigen Tools geliefert, um diesem Wettbewerb weiterhin gewachsen zu sein. 

Du kannst dich auf objektive Daten verlassen. Im vergangenen Jahr haben wir es zum ersten College Cup geschafft und die letzten beiden SEC-Meisterschaften in Folge gewonnen. Firstbeat Sports war ein guter Zusatz und hat definitiv einen großen Teil dazu beigetragen, unseren Leistungsstandpunkt zu finden.“ 

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