Mit neuem Monitoring-Tool direkt zur EM

Deutsche Hockeyfrauen im Fokus in den Niederlanden

Vor dem Gruppenspiel gegen Irland wurden die deutschen Hockeyfrauen bei der diesjährigen EM in den Niederlanden von einem Kamera-Team begleitet. Es gibt einen tollen Einblick in das Leben der Spielerinnen und des Teams „hinter dem Team“ während eines solchen Turniers. Da geht es natürlich viel um das Spiel, um Motivation und die Form – im Team und auch persönlich.

Ziemlich genau zu Beginn des Turnieres begann Tillmann Bockhorst, Athletiktrainer der „DANAS“, mit dem Firstbeat Sports System zu arbeiten. Er hat schon verschiedene Erfahrungen mit Monitoring-Systemen gemacht und nutzt nun zum ersten Mal Firstbeat.

„Wir haben natürlich ein Monitoring der Spielerinnen während des Spiels, wo ich nachher schauen kann, wie belastet sind die Mädels, wie war das Spiel für die, um danach ein bisschen besser einschätzen zu können, was für eine Regeneration für die angemessen ist, ob wir vielleicht mal etwas anders machen müssen. Das kommt natürlich immer auch auf die Rahmenbedingen an, ob man das machen kann“, erklärt Athletiktrainer Tillmann Bockhorst.

Am Abend nach dem Spiel geht es für die Spielerinnen im Hotel um die neuen Berichte, die sie nun automatisch vom Firstbeat Sports System per E-Mail zugeschickt bekommen. „Ich hab‘ jetzt zum ersten Mal meine Pulswerte bekommen“, erzählt Janne Müller-Wieland, Verteidigerin. „Ich hab‘ die 200 geknackt“, sagt sie stolz. Schließlich wird dann noch nach einer anderen wichtigen Einheit gefragt, nämlich den Kalorien – wer nämlich mehr im Spiel verbrannt hat.

Tillmann gibt auch am Abend individuelles Feedback für die Spielerinnen bezüglich ihrer Werte während des Spiels. Durch die unterschiedlichen physiologischen Voraussetzungen jeder Athletin, sind auch die Daten individuell zu bewerten – über die Zeit hinweg, wird ihm das System aber auch dabei helfen. „Jetzt werde ich erstmal nur Daten sammeln und verstehen, weil wir das System neu haben und eigentlich geht es darum, Profile zu erstellen, wo wir wissen, so tickt die Spielerin – und das später abzugleichen mit den Trainingsbelastungen die sie haben. Wir wollen gute Trainingspläne erstellen, die zu den Athletinnen passen, die sie weiterbringen. Und dafür müssen wir an den richtigen Bereichen arbeiten.“

Bild- und Videomaterial via alugha GmbH.

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