Mit attraktivem Fußball zur deutschen Hoffnung im internationalen Geschäft

Eintracht Frankfurt begeistert mit einer offensiven Saison Fans, Trainer und Kollegen

Noch deutlich haben wir das Bild von der jubelnden Eintracht nach dem DFB-Pokalsieg gegen Bayern München im letzten Jahr im Kopf. Die Frankfurter schlugen damit nicht nur als „Underdog“ dem Rekordmeister ein Schnippchen, sondern lösten auch ein Ticket für die UEFA Europa League. Dort gingen sie ungeschlagen aus der Gruppenphase hervor und marschierten bisher souverän ins Viertelfinale.

Mit Cheftrainer Adi Hütter spielen die Adler eine extrem frische, offensive und erfolgreiche Saison. Der Österreicher, der zuvor bei den Young Boys in Bern sowie dem FC Red Bull Salzburg als Trainer die Fäden in der Hand hielt, führt damit den Erfolg seines Vorgängers Niko Kovac weiter, wenngleich Hütter das Team strategisch und spielerisch in eine offensivere Richtung führt.

Noch gut in Erinnerung: Der Jubel der Eintracht nach dem gewonnenen DFB Pokal-Finale gegen den FC Bayern München in der vergangenen Saison. Foto: Eintracht Frankfurt Fußball AG

Attraktiver, begeisternder Fußball

Das bedeutet jedoch nicht offensiv um jeden Preis und mit hohem Risiko: „Das wollte ich nicht, sondern meiner Mannschaft einen anderen Stil beibringen”, erklärte er kürzlich im Interview mit der Frankfurter Neuen Presse. “Ich habe gleich zu Beginn gesagt, ich möchte attraktiven und begeisternden Fußball spielen lassen, aber auch variabel sein.”

Das brachte dem Bundesliganeuling Hütter Respekt und Aufmerksamkeit über die nationalen Grenzen hinaus. So ist die Eintracht Anfang April 2019 die letzte verbliebene deutsche Mannschaft in einem internationalen Wettbewerb in dieser Saison, ist unter den letzten 8 in der UEFA Europa League und steuert auch in der Bundesliga wieder auf einen internationalen Tabellenplatz zu – die Champions League ist in greifbarer Nähe.

Seit Jahren werden die Adler dabei auch von Athletiktrainer Martin Spohrer betreut, der unter anderem mit dem Firstbeat Sports System Trainingsbelastung und Fitness seiner Spieler genau im Blick hat. „Wir verwenden das Firstbeat System für das Monitoring in Echtzeit, um dem Trainer direkt Informationen zu Intensitäten und Längen von Spielformen zu liefern. Auch in der Analyse nach dem Training schaue ich vor allem auf TRIMP und Trainingseffekt, um Informationen zur Belastung der Spieler und Effektivität des Trainings zu bekommen“, erklärt Spohrer.

Für diese Art der Belastungssteuerung spricht auch die Verletzungsstatistik der Frankfurter: laut Analyse von fussballverletzungen.de lagen sie in der Hinrunde dieser Saison auf Platz 5 bei den geringsten Verletzungen der Bundesliga.

Neue Dimensionen in der Belastungssteuerung

Der TRIMP (Trainingsimpuls) kann dabei nicht nur eine Aussage zur aktuellen Trainingsbelastung eines Spielers treffen. Seit dem neuesten Update von Firstbeat Sports, werden nun akute und chronische Trainingsbelastung direkt gegenübergestellt. So sind eine optimierte Trainingsplanung sowie Verletzungsgefahrmanagement möglich. Für jeden Spieler werden die Werte außerdem individuell skaliert, sodass Spielerpotenziale wirklich effektiv identifiziert und abgerufen werden können.

Ganz konkret gibt das neue Feature zur Akuten vs. Chronischen Trainingsbelastung einen Wert an, der einen Indikator zum aktuellen Verletzungsrisiko jedes Spielers gibt. So wird der bewährte TRIMP, auf den auch Martin Spohrer im Training setzt, um mehr als nur eine Dimension erweitert, denn das Verhältnis von akuter und chronischer Trainingsbelastung steht direkt nach jedem Training im Dashboard von Firstbeat Sports zur Verfügung – bereit für die Trainingsplanung der kommenden Tage und Wochen.

Hier können Sie mehr über den Hintergrund und die Anwendung der Chronischen vs. Akuten Trainingsbelastung lesen

Die Adler aus Frankfurt haben noch einige Aufgaben vor sich in dieser Saison. Doch die Mannschaft von Adi Hütter ist fit, motiviert und auf einem günstigen Tabellenplatz mit Luft nach Oben. Wir freuen uns also auf das nächste Bild einer jubelnden Eintracht!

Header-Foto: Jan Hübner, Foto Hübner